Die Qual der Wahl bei der Krankenversicherung


In Deutschland ist es seit einigen Jahren Deutschland Pflicht, Mitglied entweder einer privaten Krankenversicherung oder einer gesetzlichen Krankenkasse zu sein. Die Krankenversicherung tritt ein, um Kosten einer Behandlung bei Erkrankungen oder bei Unfällen zu übernehmen. Von der Krankenversicherung können dabei entweder finanzielle Leistungen (so etwa das Erstattungssystem in der privaten Krankenversichrung) oder Sachleistungen (so das Sachleistungsprinzip der gesetzlichen Krankenvericherung) geschuldet sein. Die Wahl zwischen der privaten und der gesetzlichen Krankenversicherung ist daher – soweit keine Versicherungspflicht in der geetzlichen Krankenversicherung besteht- stets auch eine Systemfrage: Bei der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wird die Behandlung durch Vertragsärzte der Krankenkassen nach einen festgelegten Leistungskatalog vorgenommen, bei der privaten Krankenversicherung (PKV) wählen Sie selbst Ihren Arzt und reichen dann dessen Rechnung bei der Krankenkasse zur Erstattung ein.

In der privaten Krankenkasse können sich Selbständige und Freiberufler versichern; sie steht aber auch Arbeitnehmern offen, deren regelmäßiges Jahresarbeitsentgelt die Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt. Diese Jahresarbeitsentgeltgrenze beträgt im laufenden Jahr gemäß § 6 Abs. 3 a SGB V 50.850,00 €.

Die Auswahl der privaten Krankenversicherungsunternehmen ist enorm groß. Jeder, der sich für die private Krankenversicherung entschieden hat, kann aus einer Vielzahl von Angeboten auswählen. Dabei sind die Leistungen der Versicherungsgesellschaften sehr unterschiedlich. In jedem Fall sollte man bei der Wahl besonders auf seine ganz individuellen Gegebenheiten und Bedürfnisse achten. Auch bei der Beitragshöhe gibt es gravierende Unterschiede. Hilfe bei der Krankenkassenwahl bietet ein Private Krankenversicherung Vergleich im Internet. Hier findet jeder schnell und günstig die auf ihn persönlich abgestimmte Versicherung zu möglichst geringen Beiträgen. Eine private Krankenversicherung, die alle Eventualitäten auf höchstem Niveau abdeckt, macht den Versicherten im Krankheitsfall zu einem Patienten der 1. Klasse. Aber genauso gibt es die Möglichkeit der privaten Absicherung auf dem Leistungsniveau einer gesetzlichen Krankenkasse als Basistarif oder Standardtarif.

Eins ist aber sicher: Eine private Krankenversicherung kommt gerade den Belangen der Selbständigen und Freiberufler weit entgegen. So ist eine private Krankenversicherung etwa für Börsenmakler, die gewohnt sind, mit großen Summen zu jonglieren, genau so sinnvoll, wie für den kleinen Handwerksmeister, der sich hier ebenfalls sein maßgeschneidertes Versicherungspaket zusammen stellen kann. Wichtig ist nur: Vergleichen Sie die Preise mit einem vernünftigen Versicherungsvergleichsrechner und fällen Sie die Entscheidung für oder gegen die private oder gesetzliche Krankenversicherung so früh wie möglich – ein später Wechsel könnte Sie nämlich teuer zu stehen kommen.

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