Lebensversicherung – die Versicherungsleistung

Die Auszahlung der Versicherungsleistung ist in dem Versicherungsvertrag an bestimmte Bedingungen geknüpft. So sind je nach Art der Versicherung, aus der sich der Leistungsanspruch ergibt, bestimmte Unterlagen notwendig:

Leistungen im Todesfall

Wenn der Versicherungsfall eintritt, weil die versicherte Person gestorben ist, verlangt das Versicherungsunternehmen sowohl bei der Kapitallebensversicherung wie auch bei der Risikolebensversicherungen von den Hinterbliebenen nicht nur den Versicherungsschein, sondern auch die Vorlage der amtlichen Sterbeurkunde. Weiterhin wird ein von Amts wegen ausgestelltes Zeugnis oder ein ärztliches Zeugnis über den Krankheitsverlauf und die Todesursache gefordert.

Berufsunfähigkeitsversicherung und deren Leistungsauszahlung

Tritt der Versicherungsfall der Berufsunfähigkeit ein, verlangt das Versicherungsunternehmen ausführliche ärztliche Berichte. Welche Dokumente, Atteste und Verdienstbescheinigungen speziell benötigt werden, teilt der Versicherer mit, wenn ihm der Versicherungsfall bekannt gegeben worden ist.

Leistungsauszahlung einer Kapitallebensversicherung

Im normalen Erlebensfall wird von der Kapitallebensversicherung frühzeitig mitgeteilt, dass der Versicherungsvertrag ausläuft. Für die Auszahlung des Geldbetrags verlangt der Versicherer regelmäßig die Vorlage des originalen Versicherungsschein und die notwendigen Kontoangaben für eine Überweisung.

Rentenversicherungsleistung

Bei der Rentenversicherung ist zur Leistungsauszahlung der Versicherungsschein und die Geburtsurkunde vorzulegen. Die Versicherung kann in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen nachfragen, ob die versicherte Person noch am Leben ist und einen Beleg anfordern. Diese „Lebensbescheinigung“ wird – von Ausnahmen abgesehen – normalerweise jährlich abverlangt und vom Einwohnermeldeamt gegen Ausweisvorlage ausgestellt.

Über den Todesfall des Versicherten ist die Rentenversicherung zu informieren. Es spielt dabei keine Rolle, ob die Rente bereits begonnen hat. Für die Abwicklung des Vertrages, etwa eine vereinbarte Auszahlungen von eingezahlten Beiträgen an Hinterbliebene, ist regelmäßig eine amtliche Sterbeurkunde erforderlich.

 

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