Verdienstausfallversicherung für Selbständige

Wer selb­stän­dig ist und erkrankt, ver­dient kein Geld mehr. Je län­ger die Erkran­kung dau­ert, des­to schwie­ri­ger wird auch die finan­zi­el­le Situa­ti­on. Um die­ser Ent­wick­lung ent­ge­gen zu wir­ken, ist eine Kran­ken­ta­ge­geld­ver­si­che­rung nütz­lich. Frü­hes­tens ab dem 4. Tag der Arbeits­un­fä­hig­keit beginnt die Ver­si­che­rung das Tage­geld zu zah­len. Wie hoch die Leis­tung ist, hängt von den ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen ab; das Tage­geld darf nur nicht höher sein als das Arbeits­ein­kom­men des Ver­si­cher­ten. Ohne Bedeu­tung ist dabei, ob der Ver­si­cher­te in einem Kran­ken­haus liegt oder sich zu Hau­se behan­deln lässt. So ist es mög­lich, die Aus­wir­kun­gen des Ver­dienst­aus­fal­les etwas zu mildern.

Die Bei­trä­ge einer sol­chen Ver­si­che­rung sind abhän­gig von ver­schie­de­nen Fak­to­ren: So steigt der Bei­trag, je höher das Lebens­al­ter des Ver­si­cher­ten ist, genau­so ist der Gesund­heits­zu­stand, das Geschlecht und der Zah­lungs­be­ginn wich­tig. Nicht zuletzt hat auch die Höhe des ver­ein­bar­ten Tage­gel­des Ein­fluss auf die Beitragshöhe.

Es besteht auch die Mög­lich­keit eine Kran­ken­haus­ta­ge­geld-Ver­si­che­rung abzu­schlie­ßen. Die­se Ver­si­che­rung kön­nen auch gesetz­lich Ver­si­cher­te als Zusatz­ver­si­che­rung abschlie­ßen. Pro Tag im Kran­ken­haus zahlt die Ver­si­che­rung. Dabei kann der Ver­si­cher­te über das Geld frei ver­fü­gen, und selbst bestim­men, für wel­chen Zweck es ein­ge­setzt wer­den soll. So kön­nen ver­schie­de­ne Neben­kos­ten abge­deckt wer­den, die mit einem Kran­ken­haus­auf­ent­halt ver­bun­den sind.