Versicherungsmakler

Hat man sich ent­schlos­sen, die Kran­ken­kas­se zu wech­seln, ist die Qual der Wahl groß. Für einen Ver­brau­cher ist es schwie­rig, sich durch die Viel­zahl der Ange­bo­te zur pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung durch­zu­fin­den. Um eine für sich pas­sen­de Ver­si­che­rung zu fin­den, kann ein Online-Ver­gleichs­rech­ner für eine ers­te Stand­ort­be­stim­mung nütz­lich sein. Hat der Ver­brau­cher genaue Vor­stel­lun­gen, wel­che Bedin­gun­gen sei­ne zukünf­ti­ge Kran­ken­kas­se erfül­len soll­te, ist es auch mög­lich, online den spe­zi­ell auf eine Per­son bezo­ge­nen Tarif zu güns­ti­gen Bei­trags­zah­lun­gen zu fin­den. Dann besteht sogar bei eini­gen Ver­si­che­rungs-Online­rech­nern die Mög­lich­keit, den Kran­ken­ver­si­che­rungs­ver­trag online abzuschliessen.

Besteht dage­gen Bedarf für eine aus­führ­li­che Bera­tung, ist es von Vor­teil, sich durch pro­fes­sio­nel­le Hil­fe unter­stüt­zen zu las­sen. Ein Ver­si­che­rungs­mak­ler kann dem Ver­brau­cher die gewünsch­ten Infor­ma­tio­nen lie­fern. Aber auch hier gibt es gro­ße Unter­schie­de bei der Berufsausübung:

Vie­le Ver­si­che­rungmak­ler arbei­ten für ein bestimm­tes Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men und sind daher als Han­dels­ver­tre­ter (§84 HGB) tätig. Er ver­tritt die Inter­es­sen sei­nes Unter­neh­mens und darf des­halb gar kei­ne ande­re Emp­feh­lung geben, als die, die ihm das Unter­neh­men vor­gibt, da er als Geschäfts­be­sor­ger der Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men agiert. Letzt­end­lich hat ein Ver­brau­cher hier nicht unbe­dingt eine objek­ti­ve Aus­wahl an Ange­bo­ten. Ihm wird immer nur eine Kran­ken­ver­si­che­rung inner­halb des sel­ben Kon­zerns ange­bo­ten wer­den – auch wenn es ver­gleich­ba­re Tari­fe zu güns­ti­ge­ren Bei­trä­gen bei einer ande­ren Kran­ken­ver­si­che­run­gen gibt. Ist die Wahl schon auf ein Pro­dukt der Ver­si­che­rung des Mak­lers gefal­len, kann es dage­gen sinn­voll sein, sich zusätz­lich noch ein­mal in einem per­sön­li­chen Gespräch beim Ver­si­che­rungs­mak­ler infor­mie­ren zu lassen.

Wie der gebun­de­ne Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter arbei­tet der Mehr­fach­ver­tre­ter eben­falls für aus­ge­wähl­te Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men, für die er als Han­dels­ver­tre­ter tätig ist. Hier ist die Aus­wahl der Pro­dukt dem­entspre­chend zwar grö­ßer, aber eine kom­plett unab­hän­gi­ge Bera­tung kann auch hier nicht erfolgen.

Wer aus der ulti­ma­ti­ven Viel­zahl von Ver­si­che­run­gen schöp­fen will, der hat die rich­ti­ge Unter­stüt­zung bei einem unab­hän­gi­gen Ver­si­che­rungs­mak­ler. Er ist beruf­lich an kei­ne Ver­si­che­rung gebun­den und haf­tet für even­tu­el­le Bera­tungs­feh­ler. Ein sol­cher Mak­ler ist nur dem Ver­brau­cher, sei­nem Kun­den ver­pflich­tet. Mit Pro­fes­sio­na­li­tät und Kom­pe­tenz kann ein Ver­brau­cher dort die Hil­fe bekom­men, die ihm etwa zu einer neu­en Kran­ken­ver­si­che­rung führt. So ist es für jeden Ver­brau­cher mög­lich, mit sach­kun­di­ger Unter­stüt­zung des Ver­si­che­rungs­mak­lers zu der für ihn indi­vi­du­ell pas­sen­den (Kranken-)Versicherung zu gelangen.