Gut abgesichert bis zum Schluss

Vor­aus­sicht und Vor­sor­ge gehö­ren zu den Tugen­den der meis­ten Deut­schen. Schließ­lich möch­te man für zukünf­ti­ge Ereig­nis­se gut abge­si­chert sein. Unver­hofft kommt oft. Ver­schie­de­ne Ver­si­che­run­gen bie­ten zumin­dest einen finan­zi­el­len Schutz vor unschö­nen Über­ra­schun­gen. Dabei kann es sich um die Über­flu­tung des Wohn­zim­mers han­deln, um einen Gebäu­de­brand durch Blitz­schlag, einen Unfall oder einen unvor­her­seh­ba­ren, selbst ver­ur­sach­ten Scha­den an frem­dem Eigen­tum. Es gibt für fast jedes Risi­ko die pas­sen­de Ver­si­che­rung. Sport­ler kön­nen sogar ihre Glied­ma­ßen und Film­stars ihre Schön­heit hoch ver­si­chern las­sen.

Geniale Altersvorsorge und dann?

Vor allem das Alter berei­tet vie­len Men­schen Sor­ge. Man fragt sich, ob die Ren­te wohl rei­chen wird und küm­mert sich bei­zei­ten um eine finan­zi­el­le Zusatz­ab­si­che­rung. Wich­tig ist vor allem auch eine hoch­wer­ti­ge Ver­sor­gung auf dem medi­zi­ni­schen Sek­tor. Die Kos­ten für den Zahn­ersatz über­neh­men die meis­ten Kran­ken­kas­sen nur teil­wei­se. Kran­ken­zu­satz­ver­si­che­run­gen hel­fen dabei, den Kos­ten­druck in spä­te­ren Jah­ren zu redu­zie­ren. Schließ­lich ist es mit fort­schrei­ten­dem Alter immer wahr­schein­li­cher, bei­spiels­wei­se ein Hör­ge­rät zu benö­ti­gen oder ande­re Hilfs­mit­tel in Anspruch zu neh­men. Im Alter ohne finan­zi­el­le Sor­gen zu leben, ist der Traum vie­ler Men­schen. Und die Ver­si­che­run­gen tra­gen dazu bei, dass die­ser Wunsch in Erfül­lung geht. An und für sich ist die­ser Wunsch ver­ständ­lich, ande­rer­seits aber auch ego­is­tisch. Vie­le Men­schen leben nach dem Mot­to: „Nach uns die Sinn­flut!“ Sie ver­ges­sen dabei, dass auch das Ster­ben zum Leben gehört und hohe Kos­ten ver­ur­sa­chen kann. Im schlimms­ten Fall wer­den dann die Nach­kom­men zur Kas­se gebe­ten.

Vorsorge über den Tod hinaus

Eine Bestat­tung ist teu­er. Selbst dann, wenn man die bil­ligs­te Metho­de wählt und sich für eine Urnen­be­stat­tung ent­schei­det, ent­ste­hen Kos­ten, die vie­le Men­schen unter­schät­zen. Das ist kein Wun­der, denn wer beschäf­tigt sich schon zu Leb­zei­ten ger­ne mit dem eige­nen Tod? Dabei weiß nie­mand, wann sei­ne letz­te Stun­de geschla­gen hat. Es gibt zwar ein sta­tis­ti­sches Durch­schnitts­al­ter, aber wie alt man tat­säch­lich wer­den wird, kann nie­mand mit Sicher­heit vor­her­sa­gen. Des­halb ist es wich­tig, sich so früh wie mög­lich mit dem The­ma aus­ein­an­der­zu­set­zen und im bes­ten Fall alles bereits im Vor­aus zu pla­nen. Mit der rich­ti­gen Bestat­tungs­vor­sor­ge blei­ben die Hin­ter­blie­be­nen vor bösen Über­ra­schun­gen gefeit. Es ist mög­lich, das Bud­get den Wün­schen ent­spre­chend ein­zu­tei­len und zu begren­zen. Soll­te der Todes­fall irgend­wann ein­tre­ten, dann ent­ste­hen den Nach­kom­men kei­ne Kos­ten. Alles ist gere­gelt und bezahlt. Im bes­ten Fall wäh­len Sie auch Ihren Bestat­ter selbst und orga­ni­sie­ren den kom­plet­ten Ablauf der Beer­di­gungs­ze­re­mo­nie. Sie suchen sich Ihren Sarg aus und bestim­men das Rah­men­pro­gramm. Das ist fast eben­so wich­tig wie das Ver­fas­sen des Tes­ta­ments. Die Bestat­tungs­vor­sor­ge ver­hin­dert Strei­tig­kei­ten und Span­nun­gen unter den Hin­ter­blie­be­nen und nimmt die­sen die Bür­de der Ent­schei­dung bei­zei­ten ab.

Mit der passenden Vorsorge entspannt ins Alter starten

Auch für den Betrof­fe­nen selbst ist es ein gutes Gefühl, bereits alles zu Leb­zei­ten gere­gelt zu haben. Es kann dann kaum noch etwas pas­sie­ren, was die Hin­ter­blie­be­nen belas­ten könn­te. Vor allem man­che hoch­be­tag­te Men­schen erfüllt es mit Zufrie­den­heit, im Vor­aus zu wis­sen, wo sie ein­mal in ihrer letz­ten Ruhe­stät­te lie­gen. Dabei kann es sich um ein Grab, einen Urnen­platz oder aber um einen Baum im Fried­wald han­deln. Die Urnen­be­stat­tung im Fried­wald ent­bin­det die Ange­hö­ri­gen von der Pflicht, sich um ein Grab küm­mern zu müs­sen. Die­se Bestat­tungs­form ist des­halb ide­al für Men­schen, deren Hin­ter­blie­be­ne weit ent­fernt woh­nen oder wenig Zeit für die Grab­pfle­ge auf­wen­den möch­ten.