Raumausstatter – Greift bei Fehlern die Hausratversicherung?

Heut­zu­ta­ge ist es nicht ein­mal sel­ten, dass es eini­ge Eigen­tü­mer gibt, die lie­ber mit einem kom­pe­ten­ten Raum­aus­stat­ter zusam­men­ar­bei­ten, der einem sofort in den eige­nen vier Wän­den hel­fen kann. Doch wie sieht es eigent­lich aus, wenn auf dem Gebiet etwas schief geht? Greift die eigent­lich auch bei Feh­lern bei der Raum­aus­stat­tung? Genau die­se Fra­ge stel­len sich heu­te vie­le Eigen­tü­mer, die vor einem sol­chen Pro­blem ste­hen und sich bis­her noch kei­ne wei­te­ren Gedan­ken gemacht haben. Schließ­lich spielt der Ver­si­che­rungs­schutz auch bei die­sen Arbei­ten eine wich­ti­ge Rol­le. Was die absi­chert und wor­auf man ach­ten muss, soll­te man daher gut durch­den­ken.

Die Leistungen bei einer

Die erstat­tet Ihnen die Kos­ten für die ent­stan­de­nen Schä­den in Ihrem eige­nen Haus­halt. Bei der Inan­spruch­nah­me der Leis­tun­gen gibt es aller­dings eini­ge Regeln, die Sie dahin­ge­hend beach­ten soll­ten. Fol­gen­de Rege­lun­gen sind dem­nach wich­tig:

  • Für die zer­stör­ten und abhan­den gekom­me­nen Gegen­stän­de wer­den der Wie­der­be­schaf­fungs­wert bzw. der Neu­wert erstat­tet
  • Bei den beschä­dig­ten Sachen wer­den die not­wen­di­gen Repa­ra­tur­kos­ten und plus die even­tu­el­le Wert­min­de­rung erstat­tet. Höchs­tens aber der Wie­der­be­schaf­fungs­wert des Pro­duk­tes.
  • Für die Din­ge, die vor dem eigent­li­chen Scha­den nicht mehr zu ver­wen­den waren, wie unter ande­rem ein defek­ter Fern­se­her im Kel­ler, erhal­ten Sie dann einen soge­nann­ten „gemei­nen Wert“. Hier­bei han­delt es sich um den Betrag, den Sie hät­ten als Ver­kaufs­preis erzie­len kön­nen.
  • Für alle Wert­sa­chen, wie unter ande­rem ein ver­si­cher­tes Fahr­rad wird Ihnen eben­falls der Neu­wert erstat­tet. Es gibt dort aller­dings eini­ge Ent­schä­di­gungs­gren­zen, die je nach der aus­ge­wähl­ten Ver­si­che­rung vari­ie­ren kön­nen.

Gleich­zei­tig soll­ten Sie somit schau­en, dass Sie den Wert Ihres Haus­rats bestim­men. In dem Fall gibt es sogar eine Faust­re­gel, an die Sie sich hal­ten kön­nen. Das bedeu­tet, dass pro m² Wohn­flä­che etwa 600 Euro zu berech­nen sind. Haben Sie somit eine 100 m² Woh­nung, ent­spricht dies einer rei­nen Ver­si­che­rungs­sum­me für Ihre Haus­rat von 60 000 Euro.

Auf die­se Art und Wei­se kön­nen Sie dem­nach eine Unter­ver­si­che­rung ver­mei­den. Stellt der Ver­si­che­rer schließ­lich einen Scha­den fest, sodass die­ser den tat­säch­li­chen Wert des Haus­ra­tes und die ver­ein­bar­te Ver­si­che­rungs­sum­me über­steigt, kann er die Kos­ten­er­stat­tung ein­fach kür­zen. Sie erhal­ten dann ledig­lich die ver­trag­lich fest­ge­leg­te Leis­tung der .