Ausbildungsversicherung

Die Ausbildung eines Kindes ist immer mit erheblichen Kosten verbunden – egal ob ein Studium finanziert, oder eine Weiterbildung und Qualifizierung bezahlt werden muss. Daher bieten die Lebensversicherungsunternehmen eine spezielle Ausbildungsversicherung an. Die meisten Angebote sind dabei so ausgelegt, dass für die monatlichen Prämienzahlungen das Kindergeld eingesetzt werden kann.

Bei einer Ausbildungsversicherung (wie auch bei der vergleichbaren Aussteuerversicherung) handelt es sich um eine kapitalbildende Lebensversicherung, mit der die Ausbildung eines Kindes durch eine Kombination von Ansparen durch den Versicherungsnehmer und Absicherung des Todesfallrisikos der Eltern abgesichert werden soll.

Bevor Sie eine solche Ausbildungsversicherung abschließen, sollten Sie daher prüfen, ob Sie mit der Kombination eines Ratensparvertrages und einer Risikolebensversicherung für die Eltern nicht günstiger fahren und bei gleichen Zahlungen evtl. eine höhere Sparsumme erzielen.

Wenn Sie allerdings eine Ausbildungsversicherung abschließen, dann sollten Sie diese auch möglichst frühzeitig abschließen. Denn die Beitragshöhe ist außer von der Versicherungssumme auch vom Alter des Versicherten abhängig, also vom Alter der die Versicherung abschließenden Eltern. Aus diesem Grund ist es auch keine gute Idee, wenn etwa die Großeltern eine solche Ausbildungsversicherung abschließen – ein Abschluss über die jüngeren Eltern ist dann in jedem Fall günstiger.